Seit Jahrzehnten wird behauptet, dass es in der Zukunft fast keine ├ťbersetzer mehr geben wird. Die Entwicklung des Computers hat zwar erm├Âglicht, dass Programme zur Unterst├╝tzung von ├ťbersetzern t├Ąglich gebraucht werden, doch ├ťbersetzer sind mit dieser Theorie nicht einverstanden.

Computerunterst├╝tzte ├ťbersetzung erleichtert ihnen zwar den Prozess, wenn es sich zum Beispiel um tehnische oder wirtschaftliche Texte handelt, doch bei kulturspezifischen oder literarischen Texten sind sie nur ein weinig behilflich.

Viele Ausdr├╝cke in der Quellsprache lassen sich n├Ąmlich nicht wortw├Ârtlich ├╝bertragen, denn sie verlieren dadurch ihre Bedeutung und erscheinen sinnlos. Beispiele daf├╝r sind Phraseme, Redewendungen und ├Ąhnliche Ausdr├╝cke, deren Bedeutung nicht aus der Bedeutung einzelner Elemente abgeleitet werden kann. Computer sind nicht f├Ąhig, solche Ausdr├╝cke zu erkennen und k├Ânnen sie deswegen nicht sinngem├Ą├č ├╝bersetzen. In solchen F├Ąllen spielen gute ├ťbersetzer eine gro├če Rolle, denn sie wissen, wie die Ausdr├╝cke zu ├╝bersetzen, damit sie auch in der Zielsprache richtig verstanden werden. Daf├╝r sind Computer nich kompetent und werden auch nie, weswegen ├ťbersetzer auch in der Zukunft nicht verschwinden werden.